Autorenlesung am 12. APRIL 2026 |
Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr gibt es im April in Kooperation mit der Volkshochschule Amrum e.V. eine Neuauflage der beliebten Autorenlesung im LIKEDEELER. Tilman Kressel (Hamburg) liest aus seinem neuen Buch: „UNVERGESSEN – GESCHICHTEN VOM MEER, DER LIEBE UND DEM TOD“.
12.04.2026
17:30 Uhr für alle, die vorher eine Kleinigkeit (Bouillabaisse und Ravioli) essen möchten.
19:00 Uhr Beginn der Lesung.
Kosten: Essen 20 EUR; Getränke exklusiv.
Unkostenbeitrag für die Lesung: „der Hut geht rum…“
Gastwirtschaft LIKEDEELER, Stianoodswai 29a, 25946 Nebel-Steenodde
Anmeldung unter 04682 777 oder info@likedeeler-amrum.de
„Unvergessen“ von Tilman Kressel
Auch in seinem neuen Buch beschreibt Kressel extremes menschliches Verhalten in Grenzsituationen. Die fiktiven Geschichten knüpfen dabei an Erlebtem an und zeigen überraschende menschliche Reaktionen.
Eine gutbürgerliche Geschäftsfrau lässt eine Leiche verschwinden, eine Tagesmutter macht keinen Unterschied zwischen Kindern und Hunden. Menschen akzeptieren keine gesellschaftlichen Normen und sind trotzdem integriert. Vom Auftragskiller über den korrupten Bauunternehmer bis zur gelangweilten Ehefrau suchen Menschen in diesen Geschichten Auswege. Andere Protagonisten sind junge Flüchtlinge, mit deren Schicksal wir unerwartet konfrontiert werden und das ausgerechnet zu Weihnachten.
Tilman Kressel hat in den letzten Jahren auf vielen Lesungen u.a. im Markthaus Blankenese, im Schsuspielhaus Uelzen,im Literaturcafe Mathilde, im Likedeeler auf Amrum und im Rahmen des Hamburger Literaturfestivals „Hamburg liest die Elbe“ bewiesen, dass er sein Publikum mit seinen Geschichten zu fesseln vermag.
Die Literaturwissenschaftlerin Prof. Dr. Sigrid Weigel schrieb im Dezember 2025 zu den neuen Geschichten von Tilman Kressel:
„- und was für phantastische Geschichten.
Die Geschichten sind unglaublich spannend zu lesen, und ihre hintergründige Bösartigkeit, zumeist aus ganz gewöhnlichen Lebenssituationen und -konstellationen entwickelt, ist äußerst vergnüglich.
… eigentlich Kriminalgeschichten, die das alltägliche, soziale und familiäre Leben schreibt, aber ohne die für Krimis üblichen Morde aus dem Reich der Fiktion. Auch unheimliche Geschichten, und zwar genau in dem Sinne wie Freud das ‚Unheimliche‘ beschreibt, das im ‚Heimischen‘ haust. Oder eben Geschichten aus dem Reich des ganz gewöhnlichen Bösen.
Gratuliere!“




